Cupro

Cupro

Cupro, auch Bemberg genannt, ist ein Material welches es schon lange gibt und das nun im Zuge von Nachhaltigkeit, Tierschutz und Hautverträglichkeit wieder neu entdeckt wird.

Cuprofasern werden schon seit Jahrzehnten für Futterstoffe, aber auch für die Produktion von Oberbekleidung verwendet. Durch diverse Bindungstechniken beim Weben können verschiedenartige Griffe der Stoffe erzeugt werden. Allen gleich ist die Eigenschaft, dass sie atmungsaktiv, sowie feuchtigkeitsbindend sind und sich nicht statisch aufladen. Sie haben einen weichen Fall und sind angenehm kühl auf der Haut. Cupro ist vegan und wird daher auch oft an Stelle von Seide verwendet.

Cupro, entsteht aus Überresten der Baumwollproduktion. Die sogenannten «Linters» sind Fasern, welche am Baumwollsamen hängenbleiben und welche zu kurz sind, um in der Baumwollproduktion verwendet zu werden. Daraus wird Zellulose gewonnen welche in einer Kupferoxid-Ammoniak-Verbindung aufgelöst und zu einem Endlosfaden versponnen wird. Dieses Verfahren kam im letzten Jahrhundert in Verruf, weil es teuer war und die entstehenden Abwässer unsachgemäss entsorgt wurden. Heutzutage wird die Cuprofaser weltweit von nur einer Firma in Japan hergestellt. Diese hat sich Nachhaltigkeit gross auf die Fahne geschrieben. In der Produktion wird Wert auf das Rezyklieren und Wiederverwerten von Abfallstoffen gelegt («Zero Emission») und der Einsatz von erneuerbarer Energie (z. B. aus eigenen Wasserkraftwerken). Die Cuprofaser ist biodegradabel und Bemberg wird von der Produktionsfirma als ein nachhaltiges Material beschrieben.

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